HILOTHERAPY® ChemoCare CIA

gegen Chemotherapie-
induzierten Haarausfall
(Alopezie, CIA)

HILOTHERAPY® ChemoCare CIA

Die gradgenaue Prophylaxe für mehr Lebensqualität

Die HILOTHERAPY® ist eine Form der physikalischen Thermo-Therapie, die lokal gezielt eine gradgenaue, konstante Temperatur einsetzt.

In der Onkologie wird die HILOTHERAPY® als Prophylaxe eingesetzt. Durch die kontinuierliche, prozessorgesteuerte Kühlung kann sie u.a. den Chemotherapie-induzierten Haarausfall / Alopezie (CIA) sichtbar reduzieren.

Hilotherm Geräte Einsatzgebiete

Die Gefahr:

Haarausfall als Nebenwirkung der Chemotherapie

Die Chemotherapie ist trotz individualisierter und moderner Therapiekonzepte (Immuntherapie, Antikörpertherapie, endokrine Therapie, u.a.) immer noch ein bedeutender Meilenstein für die Behandlung von Krebserkrankungen. Sie hilft heilen – verursacht aber auch unerwünschte Nebenwirkungen.

Eine Vielzahl von Zytostatika schädigen die Haarfollikel und führen zur Chemotherapie-induzierten Alopezie (CIA). Der sichtbare Haarausfall ist für viele Patient*innen die meist gefürchtete Nebenwirkung einer Chemotherapie.

Die kontrollierte Kopfhautkühlung stellt die einzige Möglichkeit zur Bekämpfung der Chemotherapie – induzierten Alopezie (CIA) dar.

Sie haben Fragen oder ein anderes Anliegen?

Das Problem:

Diagnose Krebs und Chemotherapie.
Zusätzlich die Haare verlieren?
Nein! Dafür kämpfe ich.

Die Folgen:

  • Haarausfall – die meistgefürchtete Nebenwirkung
  • die Krankheit wird offensichtlich
  • Beeinträchtigung des Körper- und Selbstwertgefühls
  • Seelische Belastung
  • Verminderung der Lebensqualität

Hand auf’s Herz.
Das Gedankenkarussell lässt einen kaum noch los.

Wie verhindert die HILOTHERAPY®
Chemotherapie-induzierte Alopezie (CIA)?

Das Hilotherm ChemoCare CIA Gerät ist ein prozessorgesteuertes Kühlsystem zur kontrollierten Kühlung der Kopfhaut während der Chemotherapie.

  • das Kühlmedium (destilliertes Wasser) wird mit konstanter Temperatur gleichmäßig durch Anschlussleitungen in die Kopfkühlmanschette gepumpt
  • die Kopfhaut wird auf ca. 19°-20°C herabgekühlt
  • Die Kühlung bewirkt eine Engstellung der Blutgefäße (Vasokonstriktion) an den Haarfollikeln und reduziert so deren Durchblutung.
  • weniger Chemotherapiesubstanz gelangt in die Haarfollikel, die Haarfollikel werden geschont
  • Die Folge: sichtbare Reduktion bis hin zur Vermeidung des Haarausfalles

Weitere Informationen zur Kopfhautkühlung

Wissenschaftliche Grundlage

Studien belegen, dass die Alopezieprävention eintritt, sobald die Temperatur der Kopfhaut auf unter 22°C herabgekühlt wird. Es wurde nachgewiesen, dass eine subkutane Temperatur unter 22°C einer epikutanen Temperatur von 19°C entspricht und dies die optimale Alopezieprävention darstellt (Oncologist 2018).

Das sensorgesteuerte Kühlsystem von Hilotherm (ChemoCare CIA) kühlt die Kopfhaut auf die optimale Alopezie-Präventionstemperatur und kann diese konstant halten. Die größenverstellbare Kopfmanschette ermöglicht die gleichmäßige Kühlung der Kopfhaut.

Das Gerät

Das Hilotherm ChemoCare CIA Gerät ist ein kleines, tragbares, prozessorgesteuertes Kühlsystem.

  • kontinuierliche Kopfhautkühlung
  • Anschluss für eine Kühlhaube – ein Behandlungsplatz
  • eine größenverstellbare, universale Kopfmanschette mit passenden Überziehhauben
  • einfache Handhabung
  • mobiles, flexibles Gerät – platzsparend
  • geeignet auch für kleine Behandlungsräume
  • auch für Patienten direkt erhältlich

Für wen ist die Kopfhautkühlung geeignet?

Die Kopfhautkühlung kann bei allen soliden Tumoren angewendet werden, die mit Zytostatika, wie Taxane (z.B. Docetaxel), Alkylierungsmittel (z.B. Cyclophosphamid) und Anthracycline/DNA- Interkalation (z.B. Doxorubicin) behandelt werden. Diese Medikamente greifen die sich schnell teilenden Zellen und die Keratinozyte an, wodurch es zum Haarausfall kommt (Paus et al., 2013).

Die Kopfhautkühlung darf nicht bei den folgenden Bedingungen angewendet werden:

  • Maligne hämatologische Erkrankungen (Leukämie, Non-Hodgkin Lymphom und andere generalisierte Lymphome)
  • Kälteallergie
  • Kälteagglutinine
  • Kopfhautmetastasen
  • Unmittelbar bevorstehende Knochenmark-Ablation Chemotherapie
  • Unmittelbar bevorstehende Schädelbestrahlung

Anwendung

Die Kopfhautkühlung erfolgt am Tag der Chemotherapiebehandlung in der Klinik / Praxis und muss unbedingt mit Beginn der ersten Chemotherapiebehandlung erfolgen. Der Einsatz der Kopfhautkühlung nach bereits erfolgter Chemotherapiebehandlung ist nicht erfolgsversprechend, da die Haarfollikel schon geschädigt sein können.

Wichtig bei der Anwendung:

  • Haare anfeuchten & etwas Conditioner
  • Kühlhaube aufsetzen
  • auf guten Sitz der Kopfhaube achten
  • Die Kühlung erfolgt vor, während und nach der Chemotherapiebehandlung
  • Die Dauer der Kühlzeiten richtet sich nach den Chemotherapiesubstanzen (s. Empfehlungen).
  • Der gute Sitz der Kopfmanschette und das strikte Einhalten der Kühlzeiten ist absolut entscheidend für den Behandlungserfolg

FAQ